Kryolipolyse

Kryolipolyse Erfahrungsbericht – Teil 2

Es ist einige Wochen her, dass ich euch im ersten Teil davon berichtet habe, dass ich die Gelegenheit hatte die Kryolipolyse (bei Kryoform in München) auszuprobieren. Oder um es verständlicher auszudrücken: Fettreduktion durch Kälte. Sollte euch das Grundsätzliche (Details, Preis etc.) dazu interessieren, empfehle ich euch im ersten Teil nachzuschauen. Heute möchte ich euch einen ersten Eindruck davon geben, wie dass ganze in der Praxis abgelaufen ist und wie ich den Vorgang empfunden habe. Solltet ihr daran Interesse haben, dann jetzt viel Spaß beim lesen.

 

Kryolipolyse

 

Welchen Bereich habe ich behandeln lassen?

 

Kryolipolyse

 

Bei der ersten Sitzung habe ich ich mich dazu entschieden, dass es den Fettpölsterchen auf Hüfthöhe (etwas versetzt zum Rücken hin) ans Leib gehen sollte. Da ich fürs Foto die Arme nach oben genommen habe, dürfte es nicht ganz so gut zu erkennen sein. Daher habe ich es mal mit Pfeilen markiert. Für mich eine Stelle, die sicherlich kein großes Drama ist, ich allerdings stets als störend empfunden habe. In sitzender Position sah man es doch immer unter der Kleidung (oder die Hose nicht optimal saß) als kleinen Rettungsring, da sie der Fettanteil dann gerne nach vorne geschoben hat und an der Hose stoppte. Definitiv jammern auf hohem Niveau, aber jeder hat da halt so seine eigenen kleinen Problemzonen. Damit über die folgenden Behandlungen auch Rückschlüsse über Veränderungen erfolgen konnten, würde sowohl der Umfang, als auch das Ergebnis der Fettmessung festgehalten.

 

Kryolipolyse

 

Meine Startwerte im Januar waren:

Hüftumfang: 90cm

Fettmessung Rechts: 38,7

Fettmessung Links: 36,6

 

Wie läuft es ab?

Je nachdem welchen Bereich man behandeln lässt, gilt es eine mehr oder wenige bequeme Position einzunehmen. Damit man an meine Stellen gut herankommen konnte hieß es für mich eine Stunde auf dem Bauch zu liegen. Nicht unbedingt die bequemste Position, aber machbar. Ich habe in der Zeit etwas Musik gehört und versucht mir die Zeit zu vertreiben. Da man sich in der Zeit nicht allzu viel bewegen sollte, ist still liegen bleiben in der gleichen Position durchaus eine Herausforderung. Dagegen hat es Jemand leichter, der sich z.B. den Bauch behandeln lässt.

 

Kryolipolyse

 

Als erstes wurde auf der rechten Seite der “Sauger” angelegt. Das Gerät ist relativ schwer, so dass ein ordentlicher Unterdruck aufgebaut werden muss, damit es auch hält. Mitunter muss etwas ausprobiert werden, wie man ihn am besten anbringen muss für die entsprechende Stelle. Ein paar Versuche brauchten wir auf jeden Fall.

 

Wie fühlt es sich an?

In der Theorie hatte ich eine Vorstellung davon, was hier passieren würde. Praktisch hatte ich allerdings keine Ahnung, wie es sich dann am lebenden Objekt tatsächlich anfühlen würde (also mir 🙂 ). Ich bin ja Jemand, der so ein Kühlpad nicht lange direkt auf der Haut ertragen kann, da ich es als unangenehm empfinde. Nun hieß es allerding das ganze eine ganze Stunde lang zu überstehen. Klang auf jeden Fall nach einer ganzen Menge Spaß. Was etwas unangenehm war ist, dass der “Sauger” sich auf der linken Seite nicht so einfach platzieren ließ. Im Nachhinein durchaus logisch, da die andere Seite ja bereits den Hautbereich etwas straffer auf dem Rücken gemacht hat und damit leicht nach rechts gezogen hatte. Nun musste also die Linke Seite etwas mehr Druck aufbauen und ziehen, um ein entsprechendes “Gegengewicht” zu schaffen. Allerdings war auch das nach ca. 30 Sekunden geschafft. So lag ich also da, mit diesen beiden Paddeln auf der Seite, welche durch einen aufgebauten Unterdruck halten. Zu Beginn ein sehr unangenehmes Gefühl. Es ist einfach ungewohnt und man merkt sehr schnell den Kälteeffekt. Die Partie wird im Inneren immer wieder kurz angesaugt und dann wieder losgelassen. Dieses Gefühl hat man die ganze Zeit über. Nach etwa 10 Minuten hatte ich den Eindruck, dass durch die Kälte die Stelle etwas taub geworden ist, so dass ich das anfänglich unangenehme Gefühl und den Druck nicht mehr wirklich wahrnehmen konnte. Nun hieß es liegen bleiben und abwarten. Eine Minute vor Ablauf fangen die Geräte jeweils an zu piepen, so dass ich mich darauf einstellen konnte die Gewichte endlich wieder loszuwerden.

 

Kryolipolyse

 

Nachdem ich eine Stunde ohne großartige Bewegung da lag ( egal wie bequem es zunächst scheint), brauchte mein Körper etwas um wieder in Bewegung zu kommen. Bis ich wieder gerade auf dem Boden stand sind durchaus einige Sekunden vergangen. Wie man gut erkennen kann, waren die Stellen danach sehr rot und deutlich erkennbar. Darüber hinaus waren sie sehr berührungsempfindlich und der Druck durch die Hose für mindestens 1h danach nicht unbedingt angenehm. Es waren keine Schmerzen, aber auch kein besonders angenehmes Gefühl. Da es allerdings recht schnell wieder verging, habe ich es ja überlebt 🙂

 

Kryolipolyse

 

Am Abend hatte ich dann auf beiden Seiten diese hübschen farbigen Stellen. Sie erinnern stark an Blutergüsse und war für mich ein Zeichen, dass etwas an meinem Körper passiert ist, dass zumindest Spuren hinterlassen hat. Es tat nicht weh, war aber doch deutlich erkennbar. Dieses kann, muss aber nicht vorkommen. ich kann an dieser Stelle schon einmal sagen, dass es bei der zweiten Behandlung bei mir nicht mehr der Fall war. Da war der Bereich zwar noch rot, aber später entstand kein Farbenspiel mehr an der Stelle. Vielleicht lag es an der angebrachten Position? Ich kann es euch nicht genau sagen, möchte es euch allerdings auch nicht verschweigen.

 

Kryolipolyse

Kryolipolyse

 

Am nächsten Tag sah man auf der rechten Seite nicht mehr so viel davon. Auf der linken Seite (wo der “Sauger” also nicht auf Anhieb halten wollte), sieht man noch deutlich stärker etwas davon. Das ganze dürfte so ungefähr eine Woche lang sichtbar gewesen sein. In etwa so, wie ein normaler Bluterguss / blauer Fleck bei mir braucht um wieder zu verschwinden. Inklusive dem Farbwechsel. Jeder Mensch reagiert sicherlich anders und auch jeder Körperbereich wird unterschiedlich auf die Behandlung reagieren. Seid ihr allerdings Jemand, der schnell zu blauen Flecken neigt, könntet ihr durchaus dazu neigen danach auch so auszusehen.

 

nach der Behandlung

Damit der Körper die durch die Kälte abgestorbenen Fettzellen auch abtransportieren kann (als Nahrung für die Verbleibenden wollte ich sie nicht verwenden 😉 ), hieß es nun also in den nächsten Wochen den Stoffwechsel ordentlich anzukurbeln. Dieses bedeutete für mich also, dass ich noch mehr auf meine Ernährung achtete als ohnehin schon und auch das sportliche Pensum ordentlich nach oben zu schrauben. Wenn ich schon die Gelegenheit dazu bekam es auszuprobieren, dann wollte ich auch das Maximum rausholen. Erschien mir zumindest als sinnvoll.

 


Ich hoffe, dass ich euch einen Eindruck davon vermitteln konnte, wie genau die Behandlung abläuft und worauf man achten sollte. Vor dem Termin war ich damals sehr nervös, denn ich hatte keine Ahnung, wie es sich anfühlen würde und wie meine Haut / mein Körper darauf reagieren würde. Auch wenn ich in der Theorie wusste was da auf mich zu kam, hat es sich dann in der Praxis doch anders angefühlt. Im nächsten und letzten Teil werde ich euch dann berichten, was sich von Behandlung zu Behandlung getan hat und was ich insgesamt von dem Verfahren halte. Dieses sollte hoffentlich in den nächsten Wochen passieren. Solltet ihr noch Fragen haben, dann lasst mir gerne diese in den Kommentaren da. Über euer feedback würde ich mich ebenfalls freuen.
Unterschrift

 

 

Transparenz

Ich habe die Behandlung kostenlos in Anpruch nehmen können.

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11 Kommentare

  1. Sehr spannend, aber die Flecken danach sehen ziemlich übel aus, auch wenn du ja sagst, dass sie nicht wehgetan haben – immerhin. Ich bin schon sehr auf dein Fazit gespannt!

    Liebe Grüße

  2. Das sieht ja echt aus wie riesen Knutschflecken 😀
    Ich bin vor allem auf das Ergebnis gespannt, ob und wieviel sich getan hat. Für mich ist das wegen der blauen Flecken eher nix, ich schaue ne tischkante nur von weiten an hab zwei Wochen lang nen riesiges hämatom…

    Liebe Grüße Andrea

  3. Sowas finde ich ja wahnsinnig spannend, das würde mich für mich selbst ja auch interessieren. Natürlich sehen die Stellen etwas „mitgenommen“ aus, aber wenn sich das am Ende auszahlt und wie du schon sagst nicht wirklich weh tut – warum nicht? 🙂 Ich bin gespannt auf den nächsten Post und inwieweit sich etwas verändert hat 🙂

  4. Neulich fiel mir Dein Betrag zu diesem Thema wieder ein und ich dachte, mal sehen, wann ein Update kommt, tja, da ist es nun ^^. Ich finde diese Methode auch durchaus interessant, käme aber für mich nie in Frage, aus den unterschiedlichsten Gründen. Wichtig ist ja, dass Du für Dich etwas Positives feststellst und Dich anschließend wohler fühlst. Ich finde es leichter, sich so zu akzeptieren, wie man ist oder eben „nur“ durch eigene Möglichkeiten etwas positiv zu beeinflussen, was einen stört. Und was dann nicht weggeht, nehme ich einfach an. Ich bin ganz allgemein nicht so der Fan von „Hilfsmitteln“ jeglicher Art. LG

    1. Allein Make Up ist ja schon eine Veränderung. Wo fängt man an und wo hört man auf? Es wird immer Bereiche geben, wo man entweder extrem viel Zeit investieren muss um etwas zu ändern oder man lässt es. Bei 6x1h Sport die Woche ist meine Grenze erreicht. Wenn ich dann an einer Stelle „Hilfe“ bekomme, nehme ich sie gerne in Anspruch.

      1. Richtig, Make up ist auch eine Veränderung, gar keine Frage, aber das ist eine, die ich als nur leicht – ohne größere Auswirkungen – sehe. Bei weiteren Methoden, die aktiv an einer Körperveränderung beteiligt sind wie auch Botox, Hautstraffung, Fettabsaugen etc. habe ich keinerlei Ambitionen. Ich möchte mich so annehmen und akzeptieren wie ich bin, auch mit 1000 Fehlern ^^ – kleine Nachhilfe ist aber lebensnotwendig, selbst für mich – nur eben im kleinen Rahmen :).

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