Kleiderschrank

[Fashion] Declutter: Kleiderschrank

Es ist noch gar nicht so lange her, dass ich meinen Kleiderschrank massiv ausgedünnt habe. Ich hatte damals schon das Gefühl, dass eine weitere Aktion dieser Art nicht lange auf sich warten würde. So hat es sich also vor knapp 2 Wochen ergeben, dass ich einen Sonntag dafür genutzt habe eine ganze Menge endgültig auszusortieren. Das ein oder andere Kleidungsstück hatte ich immer mal wieder beiseite gelebt mit dem Bewusstsein, dass es seinen Weg zurück in den Kleiderschrank wohl nicht mehr finden würde.

So habe ich dann erst Mal alles ausgepackt und einer genauen Prüfung unterzogen. Wenn euch dieser Weg und das Ergebnis interessiert, dann viel Spaß beim Lesen.

 

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Einen eigenen Schuhschrank besitze ich schon sehr lange nicht mehr. Lohnt sich bei meinen verbleibenden Schuhen einfach nicht. Daher habe ich die untersten zwei Schubladen eines Billy im Flur dafür genutzt dort die Schuhe unterzubringen, welche ich am häufigsten trage. So muss ich nicht suchen und schnappe mir am Morgen einfach das passende Paar. Wie man sieht, mag ich es ziemlich bequem und meine Laufschuhe kann ich so auch schnell erreichen.

 

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In einer Malm Schublade habe ich dann alle anderen Schuhe untergebracht. Vor einigen Jahren habe ich sehr oft hohe Schuhe getragen. Einzig die nudefarbenen Pumps habe ich in letzter Zeit mal angehabt. Daher war für mich bereits klar, dass hier einiges gehen muss.

 

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In einer weiteren Malm Schublade befindet sich meine Winterjacke, ein Mantel (wo ich unbedingt mal einen Knopf annähen muss, sonst trage ich ihn wohl nie wieder), mein Dirndl und ein paar Handschuhe + Schals für den Winter. Überschaubar und sollte auch so bleiben.

 

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So sah der Kleiderschrank dann gefüllt aus, bevor ich ihn mir den Inhalt vorgenommen habe. Ganz oben lagen alle Sportklamotten, mittig hing alles mögliche (rechts Kleider und der Rest dann farblich sortiert), darunter lagen meine Jeans, Tücher und Gürtel. Ich hatte dann mal ein Brett zugesägt und als zweite Ablage verwendet. Ganz unten sieht man meine kurzen Hosen und Schlafklamotten.

 

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Nachdem alles rausgeholt wurde, habe ich den Schrank einmal von innen entstaubt und das nun überflüssige Brett rausgeholt. Dann noch die Höhe der Kleiderstange angepasst und die ersten Kleidungsstücke wieder eingeräumt.

 

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Die Sportklamotten sind jetzt in eine Malm Schublade umgezogen und die Jacken teilen sind eine Schublade mit den verblieben Schuhe, welche vorher vom Platz her eine ganze Schublade gefüllt hatten.

 

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Hier seht ihr dann die Menge, welche ich an diesem Sonntag dann aussortiert habe bzw. schon länger beiseite gepackt hatte. Da schlummerte seit dem letzten Mal noch einiges an Potenzial 🙂

 

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Hier hätten wir dann das finale Ergebnis. Mag auf Anhieb nicht dramatisch anders aussehen, allerdings sieht man beim genauen Hinschauen deutlich mehr Platz zwischen den Kleiderbügeln. Die Wintersachen habe ich nun in die beiden Kleiderdinger unten (sollten normalerweise für unters Bett gedacht sein) verfrachtet, welche ich mal bei Tchibo gekauft hatte. Ich dürfte ungefähr eine Stunde auf dem Bett gesessen haben und glücklich und zufrieden auf den Schrank gestarrt haben. Nachdem ich in den letzten Jahren so viele Kleidungsstücke angesammelt hatte und dann doch immer das gleiche trug, erschien mir diese deutliche Reduzierung einfach sinnvoll. Ich weiß was ich wie am liebsten kombiniere und habe eine kleine Schwäche für Ted Baker entwickelt. Ich muss jetzt zwar öfter waschen, aber damit kann ich gut leben. Ich muss auch immer wieder schmunzeln wenn ich höre wenn Jemand sagt, dass er niemals mit so wenig auskommen würde. Glaubt mir, es geht verdammt gut 🙂 Jetzt bin ich natürlich daran interessiert zu erfahren, wie viel Platz eure Kleidung wegnimmt. Verratet mir doch, ob ihr mit diesem Schrank allein zurecht kommen würdet.

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12 Kommentare

  1. Also ich habe das gleiche Schrankmodell im Arbeitszimmer stehen und ich hab ich gerade da vorgestellt und festgestellt dass dieser Schrank miniklein ist. Mein momentaner Kleiderschrank ist deutlich größer, in so einen kleinen Schrank mit deinen würde ich meine Klamotten wohl nicht mehr bekommen. Obwohl ich auch weiß dass viele meiner klamotten völlig unnötig sind kann ich mich momentan einfach noch nicht trennen aber ich plane das im nächsten Urlaub mal zu versuchen, wenn ich dann genügend Zeit habe um mir die Entscheidung gut durch den Kopf gehen zu lassen. Vor deiner Leistung erstmal Hut ab, auf jeden Fall behalte ich das Ziel, alles müsste in den kleinen Schrank passen, im Hinterkopf

    Liebe Grüße
    Julia

    1. So klein ist er doch gar nicht. Ist alles eine Frage der Perspektive 🙂 Vielleicht schaffst Du es ja auch mal die Menge so zu reduzieren, dann alles da rein passt. Die richtigen Kleiderbügel sind sehr hilfreich.

  2. Wow, super! Ich finde solche Ausmistaktionen super interessant, meine eigene habe ich auch schon hinter mir. Im Endeffekt trägt man in 90% der Fälle eh immer dasselbe, da muss man nicht so viel Plunder mit sich „herumtragen“. Irgendwie ist es schon irgendwie Ballast, lauter Dinge zu haben, die man nie trägt und da fühlt sich Ausmisten einfach so befreiend an.

    1. Es ist völlig in Ordnung eine gewisse Auswahl zu haben, aber ich kann beruflich so ziemlich all das tragen, was ich auch in der Freizeit trage. Im Regelfall heißt es Top und was langärmliges offenes drüber. Fertig 🙂 Da muss ich eben nicht drölfzigtausend von haben. Es erleichtert vor allem auch die Entscheidung jeden Tag.

  3. Ein sehr interessanter Beitrag! Also ich würde mit diesem Schrank auch klar kommen 🙂 Ich sortiere in regelmäßigen Abständen aus und behalte wirklich nur noch das, was ich auch anziehe. Im Endeffekt sind es bei mir auch ganz bestimmte Lieblingsteile, die ich am Liebsten und am Meisten trage.

    Liebste Grüße
    Juli

  4. ich habe ein kleines Ankleidezimmer… dieser Schrank wäre für mich definitiv zu klein! Aber mind. fast die Hälfte der Sachen die ich habe, trage ich nicht. Eine grosse Ausmist-Aktion steht daher bei mir nun im August an. Ich werde nun auch vor allem mich von jenen Sachen trennen, wo ich immer bislang ein bisschen unsicher war ob sie wirklich weg sollen oder ob ich sie nicht doch noch mal anziehen könnte… Du bist da echt ein super Beispiel, das weniger mehr und machbar ist. Toll 🙂

    1. Ich erinnere mich an zeiten zurück, wo ich zwei Kleiderschränke und 3 Malm Kommoden voll hatte. Was ich da alles für Zeug hatte, was nie oder nur 1x angezogen wurde. Als Zwichenlösung kann ich empfehlen die „Prüfstand“ Dinge in eine Kiste oder Tüte zu packen udn erst mal wegzuräumen. Was man nicht vermisst, muss dann irgendwann weg.
      Ich dürfte vielleicht 2 Kleidungsstücke wieder rausgeholt haben aus eine Tüte von insgesamt 8. Das ist zu verkraften 🙂

    1. Wenn ich erst mal in Stimmung bin, dann kann ich gar nicht mehr aufhören. Ich kann mir gut vorstellen, dass bei Dir jetzt viel Pontenzial schlunmmert. Vor allem um Platz zu machen für Neuanschaffungen 🙂

  5. Krass! Bei so wenig Klamotten würde ich voll Panik bekommen, ernsthaft. Ich kann mich zwar allgemein schlecht von Dingen trennen, wenn ich aber den Nutzen sehe, bin ich rigoros, manchmal sogar zu sehr. Bei Bekleidung macht mein Verstand nicht mit: Immerhin hat das auch mal Geld gekostet, es ist noch in Ordnung und was mir für „Draußen“ nicht mehr gefällt, wird zu Hause aufgetragen. So halte ich es seit vielen Jahren und ich denke, ich habe jetzt nicht sooo viele Anziehsachen wie wohl sehr viele Frauen, aber gut, es ist schon einiges. Was mir wegen einer großen Gewichtsabnahme zu groß geworden ist, ist zu Ebay gewandert, dann gab es dafür wenigstens noch ein paar Euro – auch hab ich mal einiges an Kleidung verschenkt oder gespendet. Aber so richtig krass Aussortieren, Respekt, dass Du das kannst. Ich könnte mir vorstellen, dass man so auch seine „wenigen“ Kleidungsstücke mehr zu schätzen weiß, bei mir funktioniert es aber nicht, da bin ich sicher 🙂 Eher würde ich Kosmetik aussortieren (was ich ja bereits gewohnt bin^^) als Anziehsachen. LG

    1. Ich habe zu Klamotten einfach keine enge Bindung. So ein 10€ Shirt ist eben praktisch, ansonsten löst es nichts in mir aus. Dafür habe ich jetzt ein paar hübsche Stücke, die ich mit allem möglichen kombinieren kann und ich empfinde meine Auswahl mehr als ausreichend. Aber so hat jeder seine Schwachpunkte 🙂

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