Schokokuchen

[Rezept] Schokokuchen mit Kidney Bohnen

Das ursprüngliche Rezept waren Brownies und habe ich bei Carina gesehen. Ich wäre von allein niemals auf die Idee gekommen Kidney Bohnen in meinen Kuchen zu geben, aber sie sind voll mit Ballaststoffen und machen lange satt. Von haus aus recht geschmacksneutral, aber beim ersten Mal wollte ich kein Risiko eingehen und habe lieber erst Mal eine halbe Dose hinzugegeben. Der Rest ließ sich gut in einem Salat verwerten.

Ich hatte total Bock drauf es nachzumachen, allerdings habe ich irgendwie nicht alles dazu daheim gehabt. Daher habe ich mich an ihrem Grundrezept orientiert und meine eigene Umsetzung daraus gemacht. Herausgekommen ist ein saftiger und leckerer Schokokuchen, der auf die übliche Süße verzichtet und am besten mit Obst als Kontrast schmeckt. Ein bisschen Deko drauf und fertig war der Kuchen.

 

Schokokuchen



 

Zutaten:

  • ca. 200g Dinkelmehl (z.B. Rosenmehl)
  • ca- 2-3 EL Kakaopulver (z.B. cebe – Cacao)
  • ca. 100ml Mandel Kokos Milch (z.B. Joya)
  • ca. 50g Margarine (z.B. Deli Reform)
  • ein Päckchen Backpulver (z.B. ja!)
  • 1/2 Dose Kidney Bohnen (z.B. REWE Beste Wahl)
  • Schokodeko / Krokant

 

Schokokuchen

 

Zubereitung:

  1. Da ich nur noch wenige Kuchenformen beim Aussortieren übrig gelassen habe, habe ich mir ein reguläre Glas-Auflaufform (eine für 2 Portionen) genommen und diese von innen mit Margarine bestrichen. So klebt der Teig nicht so stark an den Seiten.
  2. In eine Schüssel kam dann das Mehl, das Kakaopulver, die Milch, Margarine und das Päckchen Backpulver. Krokantsplitter und Schokostückchen hinzugeben. Das ganze dann gut vermengen und etwas 5 Minuten stehen lassen.
  3. Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Die Kidney Bohnen abtropfen lassen und die Hälfte davon zum Teig hinzu geben. Die Masse noch einmal ordentlich verrühren (geht erstaunlich leicht, da die Kidneybohnen nicht wirklich Widerstand leisten :)).
  5. Teig in die Form geben und nach Bedarf noch etwas Streusel für die Optik darüber streuen. Das ganze dann ca. 20 Minuten in den Backofen geben. Zwischendurch mit einem Holzstäbchen (Gabel tuts auch)  testen, ob der Teig noch kleben bleibt.
  6. Aus dem Ofen nehmen und genießen.

 

Wie schon zu Beginn erwähnt, ist der Kuchen in keiner Art und weise so süß, wie man es oft im Alltag sonst gewohnt ist. Wer sonst alles mögliche eher geschmacksintensiv und sein Gebäck süß mag, sollte noch zusätzlich Dinge hinzufügen, welche für die gewünschte Süße sorgen. Da hätten wir z.B. Zucker an sich, Banane, Honig oder Datteln. Was auch immer euch geeignet erscheint. Ich mochte ihn genau so wie er ist. In Kombination mit etwas säuerlichem, wie z.B. Johannisbeeren oder Joghurt hat er mir am besten geschmeckt.

 

Schokokuchen

 



Da ich so gut wie nichts mehr (kaum) mit Zucker süße, stört es mich auch nicht, dass hier genau diese geschmackliche Komponente fehlt. Ich kompensiere dann gern mit anderen Geschmackskomponenten. Egal ob Carinas ursprüngliche Version oder Meine Umsetzung, vielleicht gefällt euch ja etwas davon und ihr macht es selber einmal nach.
Unterschrift

 

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