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#sportmuffelnomore Teil 4: Yoga

Wir bei so ziemlich jeder sportlichen Aktivität in den letzten Jahren hätte ich bis vor etwa 1-2 Jahren noch gesagt, dass Yoga für mich absolut nicht infrage kommt. Vor allem dieser “neumodische” feel good Kram. Dazu gehören auch Yoga und Pilates, bei denen ich mir nie vorstellen konnte, dass sie tatsächlich etwas bringen würden. Nur habe ich mich auch nicht wirklich damit auseinander gesetzt und meine 5 Minuten Selbstversuche waren daher auch nicht wirklich effektiv und mit vollem Einsatz durchgeführt wurden. Nachdem dann vor etwa einem Jahr mein Interesse am Sport geweckt war, sah ich auch andere Dinge aus einem anderen Blickwinkel. Vor allem eine YouTuberin wurde in diesem Zusammenhang sehr häufig erwähnt.

 

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Vorteile von Yoga:

  • kann so ziemlich überall praktiziert werden – ob daheim mit der Matte oder im Grünen bei schönem Wetter
  • hilft am Ende des Tages abzuschalten oder am Morgen wach zu werden (Konzentration auf eine Sache)
  • kein Equipment notwendig (bis auf vielleicht die Matte)
  • Strafft die Muskeln und steigert Flexibilität des Körpers

Darüber hinaus lese ich oft, dass es den Hormonhaushalt unterstützt/verbessert, den Stoffwechsel fördert, inneren Frieden schafft, das Selbstbewusstsein stärkt und die Konzentration/Belastung erhöht. Am Ende des Tages ist der individuelle Effekt bei jedem sicherlich ein anderer. Für mich ist es eher eine Hilfe um abzuschalten und mich für ein paar Minuten auf meiner Körper zu konzentrieren. Mitunter kann so eine Einheit mich auch ordentlich zum Schwitzen bringen oder hilft nach einem längeren Lauf die Gelenke zu Dehnen und Strecken.

 

 

Anfang diesen Jahres hatte ich mich dazu entschlossen, mich intensiver mit Yoga auseinanderzusetzen und dafür schien mir das YOGA CAMP – 30 Day Home Practice von Yoga With Adriene ideal. Von ihr habe ich schon sehr viel gehört und sie wurde regelmäßig dahingehend erwähnt, dass sie bereits andere Yogamuffel davon überzeugen konnte sich für das Thema zu begeistern. 30 Tage daheim jeden Tag zwischen ca. 30 und 45 Minuten sich dem Thema widmen erschien mir machbar. Bereits nach den ersten Tagen hatte ich festgestellt, dass ich mich nicht mit allen Dingen rund um die Thematik identifizieren kann (lass die Energie in Deiner Körper etc.). Daher habe ich für mich hier einfach den Effekt des Abschaltens gesehen und die Tatsache, dass  ich mich gestreckt und gedehnt habe, was zu dem Nebeneffekt führte, dass ich in der Nacht tatsächlich besser schlafen konnte. Während ich das Programm in den ersten Tagen noch als recht einfach empfand, kam ich im laufe der Zeit doch ganz gut ins Schwitzen und habe manche Posen lieb gewonnen, während ich manche dafür einfach nie wirklich mögen werde. Insgesamt eine interessante Erfahrung, welche mir gezeigt hat, dass Yoga durchaus etwas für mich ist. Ich muss mir einfach nur das passende raussuchen und Adriene hat mich mit ihrer positiven und witzigen Art sehr schnell für sich begeistern können. Solltet ihr also auch am überlegen sein, probiert es doch einfach mal aus. Wenn ich mal einen Tag nicht dazu kam, dann wurde halt am Folgetag weiter gemacht. So wie ich es halt zeitlich einrichten konnte. Ich kann mir gut vorstellen die 30 Einheiten irgendwann mal zu wiederholen.

 

 

 

Diese beiden Videos von ihr haben mir bisher mit am besten gefallen und führe beide Einheiten immer mal wieder durch. Vor allem als Cool Down nach einer längeren Strecke beim Joggen ist Runners Yoga perfekt.

 

sportmuffelnomore_Studio-12

 

Vor ein paar Monaten kam ich in den Genuß eine Probestunde Bare Yoga im Studio 12 in Anspruch nehmen zu können und kann sagen, dass Yoga auch verdammt anstrengend seien kann. Vor allem wenn Dich die Trainerin auf Fehler in der Haltung hinweist oder Du gleichzeitig einen Ball am Körper halten musst.

 


Wird Yoga eine ernsthafte Konkurrenz zum Joggen für mich werden? Sicherlich nicht, aber zusätzlich oder vor allem bei schlechtem Wetter oder im Winter ist es für mich eine ideale Ergänzung im Alltag. So sitze ich nicht nur untätig rum und bleibe gelenkig. Nach den ersten Tagen konnte ich tatsächlich eine Verbesserung feststellen. Allerdings konnte ich schon vorher im aufrechten Zustand meine Hände flach auf den Boden legen und die Beine dabei durchgestreckt lassen. So schlecht war es also nicht um mich bestellt. Allerdings gibt es da noch immer die ein oder andere Pose, welche eine echte Herausforderung für mich darstellt 🙂 Was haltet ihr von Yoga? Ist es etwas, dass ihr selber bereits ausprobiert habt und euch dafür begeistern konntet oder ist es eher nichts, was für euch von Interesse ist?

 

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5 Kommentare

  1. Ich habe es noch nie wirklich ernsthaft ausprobiert, finde es aber in jedem Fall interessant! Ich will es in jedem Fall mal versuchen, vor allem wegen des Entspannungsaspekts. Danke für den tollen Post 🙂

  2. Ich dehne mich lieber sehr ausgiebig, das kann dann auch mal gut und gerne 45-60 Minuten dauern, wenn ich alle Körperpartien einbeziehe. Ansonsten brauche ich „Hardcore-Sport“, sprich viel Bewegung und Schwitzen, das ist einfach so bei mir drin. Dennoch halte ich Yoga für eine sehr effiziente Sache. Meine Nachbarin ist über 80 und läuft die Treppen wie ein junges Reh hoch und das ist keine Übertreibung. Sie macht seit ganz vielen Jahren täglich ihre Yoga-Einheiten und ist bei bester Gesundheit und sehr gelenkig und beweglich. Ich habe mal mit ihr eine kleine Yoga-Einheit absolviert, man muss es mögen. Ich für mich mag es nicht so, das muss dann jeder für sich selbst herausfinden. FInd ich aber klasse, dass Du daran Freude gefunden hast, effizient ist es ja auf jeden Fall. LG

  3. Ich habe mal einen 10-Stunden-Kurs (auf mehrere Wochen verteilt) mitgemacht muss aber sagen dass es einfach nicht mein Ding ist, weil es mir zu langweilig ist. Ich brauche irgendwie mehr Action und auch mehr Anstrengung beim Sport.Aber es gibt ja so unheimlich viele Yoga Varianten, da sieht man schon gar nicht mehr durch ^^ Zu viel Esoterik ist halt auch so gar nicht mein Ding. Pilates dagegen fand ich großartig, wobei es ein Kurs war der speziell auf Gewichtheber/CrossFitter abzielte. Die Dehnungen waren der Wahnsinn und mega effektiv eben für den Kraftsport. Wie das in so Pilateskursen im Studio ist.

    1. Ich kann mir tatsächlich nicht vorstellen wie Du stundenlang an einer Stelle stehst und ab und an mal die Pose änderst 🙂 Ich denke auch, wenn man etwas gezielt macht, was eben genau für das jeweilige Bedürfnis passend ist, dann kann es durchaus etwas sein.

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