Let’s get personal: 10 Dinge über mich

Auf Twitter gab es in den letzten Tagen sehr viel Persönliches (für jedes Like zu einem Foto erzählte man einen Fakt über sich) zu lesen und ich muss gestehen, dass ich zwischenzeitlich das Gefühl hatte, nichts anderes mehr in meiner Timeline zu sehen. Während ich tatsächlich kurz überlegt hatte es ebenfalls auszuprobieren (und auch besorgt war, dass ich keine Likes bekommen würde 🙂 ), war es mir tatsächlich irgendwann too much. So habe ich mich spontan dazu entschlossen euch heute 10 Dinge über mich auf dem Blog zu verraten (bei Interesse gern mehr). Vor allem kann ich auch ein paar mehr Worte zu dem ein oder anderen Fakt verlieren und mit Bildern vervollständigen. Ich hoffe daher, dass es zumindest den ein oder anderen von euch interessiert ein paar Dinge über mich zu erfahren.

 

10 Dinge über mich

 

Blaue Flecken

Ich bekomme extrem schnell blaue Flecken. Dabei bin ich immer wieder fasziniert davon, an welchen Stellen ich es schaffe mir diese zuzuziehen und vor allem wie. Fakt ist ebenfalls, dass ich extrem häufig anecke und Tischkanten, Türklinken etc. sind für mich einfach Gefahrenquellen, welche ich immer wieder für mich entdecke. So als würden sie ganz laut meinen Namen rufen.

 

10 Dinge über mich

10 Dinge über mich

 

Heimat

Ursprünglich komme ich als einer kleinen knapp 1000 Seelen Gemeinde im Ostharz (in der Nähe von Wernigerode). Ich glaube, dass die 1000 damals erreicht wurden als ich wegzog. Ich kenne daher noch den Wald, Buden Bauen und stundenlang an der frischen Luft unterwegs sein. Meine zahlreichen Verletzungen zeigen, dass ich ein sehr aktives Kind war und mein Taschengeld hatte ich mir eine Zeitlang unter anderem damit verdient, dass ich Bucheckern gesammelt habe ich diese beim Förster abgegeben hatte gegen Entlohnung. Noch heute bin ich jemand, der es gern Grün / Wald mag und bin froh darüber, dass ich am Stadtrand wohne.

Süßigkeiten

Ich liebe Süßigkeiten und bin eine absolute Naschkatze. Ich befürchte, dass ich definitiv nie komplett darauf verzichten könnte. Während ich von vielen immer höre, dass sie mehr essen wenn sie viel davon daheim haben, ist es bei mir genau umgekehrt. Mein Gehirn signalisiert bei vollen Schubladen, dass ich es ja nicht übertreiben muss und sobald ich mal nur ein bisschen was daheim habe, muss ich es innerhalb kürzester Zeit aufessen. Habe ich noch nie verstanden, aber es gibt bestimmt Schlimmeres.

Rauchen

Ich habe tatsächlich einige Jahre lang geraucht (da habe ich auch ständig gefroren). Nicht, weil ich das wirklich toll fand oder unbedingt musste (süchtig war ich nie), sondern weil es für mich damals vorrangig als Sozialkomponente diente. Alle um mich herum haben geraucht und ich wollte schließlich nicht allein dastehen. In meiner ersten Wohnung hatte ich ebenfalls geraucht und habe nach dem Auszug beschlossen, dass ich es nie wieder machen würde. Es war gruselig anzusehen, wie es hinter Schränken und Bildern aussieht. Vor etwa 10 Jahren hatte ich eine Phase, wo ich häufig erkältet war und Rauchen komplett habe bleiben lassen. Danach probierte ich es ab und an mal wieder, habe dann allerdings irgendwann beschlossen es sein zu lassen. Heutzutage ist meine Nase diesbezüglich sehr empfindlich geworden und sobald Jemand in meiner Nähe raucht, fängt es an zu kribbeln in der Nase. Auf Veranstaltungen / Parties dürfte ich so 2-3x im Jahr zu einer Zigarette greifen und das wars dann auch. Vielleicht lasse ich dann wirklich irgendwann auch mal komplette sein. Es ist definitiv nicht so, dass ich es bräuchte oder müsste.

 

 

Unordentlich in der Jugend

In meiner Jugend waren solche Wörter wie Ordnung und Aufräumen in meinem Wortschatz nicht vorhanden. Chaos regierte mein Zimmer. Gruselig, wenn ich heute daran zurückdenke. Auch in meinen ersten 2 Wohnungen war ich nicht der ordentlichste Mensch, auch wenn es dort schon besser wurde. Es dürfte eine Entwicklung über Jahre hinweg gewesen sein, bis ich da angekommen bin, wo ich heute diesbezüglich bin. Vom Fußboden zu essen würde ich noch immer nicht empfehlen, ansonsten schaut es allerdings um Längen besser aus.

Rolltreppen

Ich habe so ein Hassliebe mit Rolltreppen. Nach oben nutze ich sie gerne, während ich nach unten lieber die Treppe nehme. Dabei wäre es umgekehrt zumindest körperlich viel hilfreicher (Kalorien und so). Ich bin da wohl ein kleines Faultier. Wenn ich es eilig habe, dann überhole ich auch gern mal links auf der Rolltreppe und bin jedes Mal extrem genervt, wenn da einfach Leute stehen oder so viel Platz einnehmen, dass ich nicht vorbei komme. Warum kann sich nicht jeder einfach rechts hinstellen und da bleiben? Genauso sympathisch sind mir die Leute, welche die Treppe hochlaufen (ich natürlich direkt dahinter) und dann auf einmal stehen bleiben. Warum macht man das? Reicht die Kraft nicht für die gesamte Rolltreppe?

 

10 Dinge über mich

 

Menschenmassen

Ich bin kein Fan von Menschenmassen. Am Wochenende in der Innenstadt einzukaufen (daher bevorzuge ich auch die Pasing Arcaden) und sich durch die unberechenbaren Menschenmassen drängeln zu müssen ist mir an manchen Tagen einfach zu viel. Es wäre nicht das erste Mal, dass ich einfach wieder nach hause gefahren bin. Lieber meide ich solche Ansammlungen, als mich ihnen auszusetzen. Es mag Gelegenheiten geben, wo ich nicht drum rum komme, aber wohl fühle ich mich dabei nicht.

Lernfähigkeit

Ich kann mir Dinge verdammt gut merken und Wissen sehr schnell aneignen. Solange es etwas ist, dass in mein Denkmuster passt. Es gibt dagegen auch Dinge, die merke ich mir nie oder nur sehr schwer. Jüngstes Beispiel sind die Cardio / HIT Elemente im Fitnessstudio. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie unkoordiniert ich da bin. Es dauert echt lange, bis ich da Bewegungsabläufe halbwegs drauf habe. Eine Choreographie werde ich wohl nie lernen. Bloß gut, dass aus mir kein Tänzer werden muss 😉

Einzelgänger

Vielleicht liegt es ja auch daran, dass ich Menschenansammlungen nicht mag und recht früh von zuhause auszog und allein wohnte, aber insgesamt bin ich gern allein. Ich bin definitiv nicht Jemand, der nonstop Gesellschaft braucht. Ich verbringe sehr gern Zeit mit der Familie und Freunden, bin aber auch extrem gern daheim. Ich muss mich gefühlt immer wieder selber in den Poppes treten, damit ich nicht allein daheim versauere. Dass ich beruflich daher regelmäßig vor die Tür muss ist sehr hilfreich, damit ich Kontakt zur Außenwelt habe. Es gibt Tage (z.B. im Urlaub), da habe ich mehrere Tage keinen persönlichen Kontakt zur Außenwelt. Ich versuche insgesamt mehr Interaktion mit meiner Umwelt zu haben, denn allein sein ist ja nicht unbedingt die ultimative Zielsetzung.

Ungeduld

Ich kann sehr schnell die Geduld verlieren, wenn etwas mal nicht so läuft wie es soll und ich es will. Vor allem bin ich dann auch gern mal gereizt und neige dazu ungehalten zu werden (was auch durchaus dazu führt etwas unfreundlich rüber zu kommen). Jüngstes Beispiel war das anbringen meiner Rollos im Wohnzimmer. Die Anleitung war so schlecht, dass ich schier verzweifelt bin (so schwer kann es doch nicht sein) und ich kurz davor war das Ding auf den Boden zu knallen. Immerhin gebe ich dann in solchen Situationen nicht auf und mache das beste drauf. Ich bin mir sicher, dass es nicht zu 100% so angebracht ist wie gedacht, aber es hält und erfüllt seinen Zweck.

 



Ich hoffe, dass der ein oder andere Fakt für euch von Interesse war und ihr etwas über mich gelernt habt, was ihr bisher noch nicht wusstet. Lasst mich wissen, ob diese Art von persönlichem Post für euch von Interesse ist und ihr noch mehr über mich wissen möchtet.

 

Snapchat: danisbeautyblog

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8 Kommentare

  1. Wir scheinen uns da sehr ähnlich zu sein, deine 10 Dinge kommen mir allesamt sehr bekannt vor. Nur beim Rauchen war es bei mir anders, ich war wirklich süchtig und habe 19 Jahre lange geschlotet. Dank eZigarette bin ich aber seit Ende 2015 zwar nicht nikotin- aber zumindest tabakfrei. Aus dem Harz komme ich auch nicht, aber ländlich aufgewachsen bin auch ich.

    1. Ineressant. Bin ich wohl doch nicht so besonders wie gedacht 😉 Vielleicht schaffst Du es ja doch eines Tages mal komplett mit dem Rauchen aufzuhören. Ich bin dafür allerdings bei anderen Dingen „süchtig“ 🙂

  2. Ich bekomme auch sehr schnell blaue Flecken >_>
    Und auf Süßigkeiten verzichten kann ich auch nicht, aber will das schon? 😉
    Das mit der Ungeduld kenne ich ebenfalls… es macht mich rasend, wenn ich etwas nicht hinbekomme 😀
    Ich finde deine Fakten interessant – und schön, wenn man Ähnlichkeiten entdeckt.

    1. Schön zu hören, dass ich damit nicht allein bin 🙂 Grundsätzlich auf Süßigkeiten zu verzichten würde ich nicht wollen. Dafür ist die Versuchung einfach zu appetitlich.
      Freut mich zu hören, dass Du den kleinen Einblick interessant findest und wir einiges gemeinsam haben.

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